IMMOBILIENWIRTSCHAFT

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impavidi bietet Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft ein pragmatisches und ganzheitliches Vorgehensmodell, das die immobilienwirtschaftliche Perspektive mit den methodischen und konzeptionellen Standards aus Risikomanagement- und IT-Projekten in Kreditinstituten kombiniert und zur Implementierung eines immobilienwirtschaftlichen Risikomanagementprozesses verdichtet.

Das Vorgehensmodell eignet sich sowohl für die Etablierung eines unternehmensweiten und projektübergreifenden Risikomanagementsystems im Sinne der externen Anforderungen (KonTraG) als auch als Methodik zur Bewältigung unterschiedlicher Aufgabenstellungen in verschiedenen Teilbereichen eines Immobilienunternehmens:

  • Analyse und Bewertung von Immobilien-Objektrisiken (z.B. kleinere Bestandshalter Wohnen/Gewerbe)

  • Analyse und Bewertung von Immobilien-Projektrisiken (z.B. Projektentwickler Wohnen/Gewerbe,
    Spezialimmobilien)

  • Analyse und Bewertung von Immobilien-Portfoliorisiken (z.B. größere Bestandshalter Wohnen/
    Gewerbe, kommunale und private Wohnungsunternehmen, Fondsgesellschaften, Spezialimmobilien)

  • Analyse und Bewertung von Risiken aus unternehmensinternen Prozessen (z.B. Organisation,
    Geschäftsprozesse, Finanzen, IT-Sicherheit)


Fachkonzeption

impavidi begleitet die fachlich-methodische Konzeption von Risikomanagementsystemen für Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft mit den folgenden Komponenten:

  • System zur Frühwarnung von Risiken (Frühwarnsystem)

  • System zur Risikoidentifikation und -bewertung

  • System zur Risikosteuerung und -überwachung


Projektmanagement

impavidi unterstützt die Einführung eines Risikomanagementsystems in der Immobilienwirtschaft in sechs
Phasen, wobei parallel die erforderlichen Prozessdokumentationen erstellt sowie das Projekt- und Change-Management realisiert werden.

  • Phase 1 – Bestandsaufnahme: Abgleich der Anforderungen an Risikomanagementsysteme mit dem Status Quo und den Zielsetzungen im jeweiligen Unternehmen (Deckungsgradanalyse), insbesondere Prozesse der Projektabwicklung, der Immobilienverwaltung, der Wertermittlung, der Finanzierung und der Bildung von Risikovorsorge sowie Analyse der bestehenden IT-Lösung (inkl. Schnittstellen und Datenbanken), ggf. Erweiterung der bestehenden bzw. Auswahl einer neuen IT-Lösung, Erarbeitung eines individuellen Risikomanagement-Masterplans

  • Phase 2 – Risikoidentifizierung: objekt-, projekt- bzw. portfoliobezogene Identifizierung und Klassifizierung der bestehenden Einzelrisiken auf Basis einer toolgestützten Datenanalyse, Dokumentation des Risikoinventars in einer Risiko- und Schadensfalldatenbank

  • Phase 3 – Risikoquantifizierung: Konzeption von Bewertungsverfahren und Bewertungsprozessen für die immobilienspezifischen Risiken, Quantifizierung der Risiken auf Basis einer toolgestützten Value-at-Risk-Berechnung oder mit einer Risikomatrix über die Kriterien „Eintrittswahrscheinlichkeit“ und „Auswirkung“

  • Phase 4 – Frühwarnsystem: Ableitung von Frühwarnindikatoren und ihre laufende interne und externe Anpassung an die immobilienspezifische Risikolage im Immobiliensektor, Definition von Schwellenwerten, ab welcher Grenze ein Risiko projekt-, portfolio- bzw. unternehmensrelevant wird bzw. bis wann es noch tolerierbar ist, Festlegung von Präventiv- und Korrektivmaßnahmen mit Verantwortlichkeiten und Terminen

  • Phase 5 – Risikomanagementprozess: neben den Risikomanagementzielen und den Verfahren zur Risikoidentifizierung und -quantifizierung Beschreibung der Abläufe und Verantwortlichkeiten bei der Risikosteuerung (Maßnahmen zur Risikovermeidung, Risikoabwälzung und Risikoübernahme) und Risikoüberwachung (Statusverfolgung der Maßnahmen zur Risikominderung durch die Risikoverantwortlichen)

  • Phase 6 – Umsetzung: Abschluss der Erweiterung der bestehenden bzw. Implementierung einer neuen IT-Lösung, Test und Dokumentation


Technische Implementierung

Die technische Implementierung erstreckt sich über die Phasen 2 bis 6 parallel zum Aufbau des Risikomanagementprozesses und beinhaltet die Umsetzung der in Phase 1 definierten Erweiterungen der bestehenden oder die Implementierung einer neuen IT-Lösung. Dadurch ist eine nachvollziehbare, anforderungsgerechte sowie zeit- und kostenoptimierte Implementierung der gewählten Software sichergestellt.


Ihr Ansprechpartner

Stephan Fleischer
Tel.:    +49 30 34 74 750 11
e-Mail: fleischer@impavidi.de