SCHIENENVERKEHRSLOGISTIK

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impavidi bietet Eisenbahnverkehrsunternehmen, Unternehmen der Schienenfahrzeugindustrie sowie der Schienenverkehrslogistik Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung eines angemessenen Risikomanagementprozesses.

Hierbei greifen wir auf unser pragmatisches Vorgehensmodell zurück, um unsere Erfahrungen aus dem Finanzdienstleistungsbereich und fachspezifischen Schienenfahrzeug- und Logistiksektor auf die Unternehmen zu übertragen. Es eignet sich sowohl für die Etablierung eines unternehmensweiten, übergreifenden Risikomanagementsystems im Sinne der externen Anforderungen (KonTraG) als auch als Methodik zur Bewältigung unterschiedlicher Aufgabenstellungen im Zusammenhang mit projektbezogenen Leistungen oder Etablierung im Eisenbahnverkehrsmarkt:

  • Auswahl, Beschaffung, betriebliche Umsetzung, Einsatzoptimierung von Schienenfahrzeugprojekten (Lokomotiven, Güterwagen, Triebwagen, Reisezugwagen,..)

  • Analyse und Bewertung der finanziellen Risiken (z.B. Finanzierungsstrukturen, Liquiditätsrisiken, Marktpreisrisiken)

  • Analyse und Bewertung von Projektrisiken (z.B. Marktveränderungen, Refinanzierungsrisiken, Bonitätsrisiken)

  • Analyse und Bewertung von Portfoliorisiken (z.B. Produkte, Beteiligungen, Marktdurchdringung)

  • Analyse und Bewertung von Risiken aus unternehmensinternen Prozessen (z.B. Organisation,
    Geschäftsprozesse, Finanzen, IT-Sicherheit)


Fachkonzeption

impavidi begleitet die fachlich-methodische Konzeption von Risikomanagementsystemen für Unternehmen der Schienenfahrzeugindustrie sowie der Schienenverkehrslogistik und Eisenbahnverkehrsunternehmen mit den folgenden Komponenten:

  • System zur Frühwarnung von Risiken (Frühwarnsystem)

  • System zur Risikoidentifikation und -bewertung

  • System zur fachlichen Analyse und Optimierung

  • Interimslösungen und Personalqualifizierung


Projektmanagement

impavidi unterstützt die Einführung eines Risikomanagementsystems in sechs Phasen, wobei parallel die erforderlichen Prozessdokumentationen erstellt sowie das Projekt- und Change-Management realisiert werden.

  • Phase 1 – Bestandsaufnahme: Abgleich der Anforderungen an Risikomanagementsysteme mit dem Status Quo und den Zielsetzungen im jeweiligen Unternehmen (Deckungsgradanalyse), insbesondere Prozesse der Projektabwicklung, der Finanzierung und der Bildung von Risikovorsorge sowie Analyse der bestehenden IT-Lösung (inkl. Schnittstellen und Datenbanken), ggf. Erweiterung der bestehenden bzw. und Auswahl einer neuen IT-Lösung, Erarbeitung eines individuellen Risikomanagement-Masterplans

  • Phase 2 – Risikoidentifizierung: finanz-, projekt- bzw. portfoliobezogene Identifizierung und Klassifizierung der bestehenden Einzelrisiken auf Basis einer toolgestützten Datenanalyse, Dokumentation des Risikoinventars in einer Risiko- und Schadensfalldatenbank

  • Phase 3 – Risikoquantifizierung: Konzeption von Bewertungsverfahren und Bewertungsprozessen für die einzelnen Risiken, Quantifizierung der Risiken auf Basis einer toolgestützten Value-at-Risk-Berechnung oder mit einer Risikomatrix über die Kriterien „Eintrittswahrscheinlichkeit“ und „Auswirkung“

  • Phase 4 – Frühwarnsystem: Ableitung von Frühwarnindikatoren und ihre laufende interne und externe Anpassung an die Risikolage, Definition von Schwellenwerten, ab welcher Grenze ein Risiko projekt-, portfolio- bzw. unternehmensrelevant wird bzw. bis wann es noch tolerierbar ist, Festlegung von Präventiv- und Korrektivmaßnahmen mit Verantwortlichkeiten und Terminen

  • Phase 5 – Risikomanagementprozess: neben den Risikomanagementzielen und den Verfahren zur Risikoidentifizierung und -quantifizierung Beschreibung der Abläufe und Verantwortlichkeiten bei der Risikosteuerung (Maßnahmen zur Risikovermeidung, Risikoabwälzung und Risikoübernahme) und Risikoüberwachung (Statusverfolgung der Maßnahmen zur Risikominderung durch die Risikoverantwortlichen)

  • Phase 6 – Umsetzung: Abschluss der Erweiterung der bestehenden bzw. der Implementierung einer
    neuen IT-Lösung, Test und Dokumentation


Technische Implementierung

Die technische Implementierung erstreckt sich über die Phasen 2 bis 6 parallel zum Aufbau des Risikomanagementprozesses und beinhaltet die Umsetzung der in Phase 1 definierten Erweiterungen der bestehenden oder die Implementierung einer neuen IT-Lösung. Dadurch ist eine nachvollziehbare, anforderungsgerechte sowie zeit- und kostenoptimierte Implementierung der gewählten Software sichergestellt.


Ihr Ansprechpartner

Torsten Peukert
Tel.:    +49 30 34 74 750 10
e-Mail: peukert@impavidi.de