Unerschrocken*

impavidi [im’pa:vidi] (lateinisch, Adjektiv maskulin Plural), deutsch: “mutig, unerschrocken”

impavidi ist Spezialist in der Entwicklung, Implementierung und Optimierung von Risikomodellen für die Finanz- und Versicherungsindustrie. weiterlesen...

Aktuelles

07.12.2016: Internationaler Rechnungslegungsstandard IFRS 9 ist für EU-Banken nun verbindlich.

Abakus

Am 19. Dezember 2016 tritt der am 29. November 2016 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichte Erlass der EU-Verordnung 2016/2067 der EU-Kommission in Kraft. Als Ersatz des International Accounting Standards (IAS) 39 muss der International Financial Reporting Standard (IFRS) 9 spätestens mit Beginn des ersten am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnenden Geschäftsjahres verbindlich angewendet werden.

Was sich zunächst nach etwas Bürokratie im Originalzitat anhört, ist inhaltlich jedoch komplex: Wer die Diskussionen seit 2008 nicht verfolgt und nicht bereits entsprechende Umsetzungsprojekte antizipativ gestartet hat, wird Schwierigkeiten haben, den nunmehr gesetzten Anwendungsbeginn vollumfänglich einhalten zu können.

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06.12.2016: Blockchain revolutioniert die Finanzwelt – schon heute?

Kette

Die Blockchain-Technologie wird eine bedeutende Rolle bei der digitalen Transformation der Finanzinstitute einnehmen. Aber ob es sich zu einer Revolution in der gesamten Finanzwelt entwickelt, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass die Blockchain-Technologie schon heute einen wachsenden Einfluss auf die Finanzindustrie hat.

Das eigentliche Herz des Finanzsystems bilden vernetzte Transaktionsprozesse. Die Blockchain mit ihrem dezentralen Ansatz ermöglicht, diese Transaktionen einfacher, sicherer und günstiger abzuwickeln. Demzufolge nutzen immer mehr Banken und FinTechs die Blockchain-Technologie, um auf deren Basis Lösungen für den Einsatz in der Finanzindustrie zu entwickeln.

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02.12.2016: BaFin-Verbraucherschutzforum: Kreditinstitute müssen ab 2017 höchstrichterliche Entscheidungen zügig umsetzen.

Verbraucherschutzforum der BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will in Zukunft dafür sorgen, dass Kreditinstitute schneller höchstrichterliche Entscheidungen umsetzen. Dies war eine der Erkenntnisse aus dem 4. Verbraucherschutzforum der BaFin, welches am 29. November 2016 in Frankfurt am Main stattfand.

Überdies stand im Mittelpunkt des 4. Verbraucherschutzforums die Frage, wie man einen finanziellen Verbraucherschutz gestaltet, der nicht den einzelnen Verbraucher im Blick hat, sondern die Gesamtheit aller Verbraucher umfasst. Vertreter der BaFin und der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) berichteten aus der Praxis im kollektiven Verbraucherschutz, der seit dem 1. Januar 2016 gesetzliches Aufsichtsziel der BaFin ist.

Zwei Podiumsdiskussionen zu den Themen „FinTechs im Spannungsfeld zwischen Innovationsfreude und Verbraucherschutz“ und „Grenzen des Informationsmodells - Paradigmenwechsel durch Produktregulierung?“ rundeten die Veranstaltung ab.

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22.11.2016: Kritik am Entwurf des EZB-Leitfadens zu notleidenden Krediten

Notleidende Kredite

Der Entwurf des Leitfadens zu notleidenden Krediten stand bis zum 15.11.2016 zur Konsultation. In dieser Zeit hatten Institutionen, Organisationen und Verbände die Gelegenheit, ihre Bedenken und Änderungswünsche gegenüber diesem Leitfaden an die Europäische Zentralbank (EZB) zu äußern.

Der Bundesverband deutscher Banken e.V. betont im Namen der Deutschen Kreditwirtschaft in seiner öffentlichen Stellungnahme, dass er grundsätzlich die Harmonisierung der Praxis im Hinblick auf das Management von notleidenden Krediten und die Reduzierung der Bestände von notleidenden Krediten bei den europäischen Banken begrüßt. Daneben kritisiert der Bundesverband den Entwurf des Leitfadens zu notleidenden Krediten in mehreren Punkten.

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18.11.2016: Konsultation zur Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk)

Konsultationspapier von KAMaRisk

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte am 08.11.2016 den Entwurf der „Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Kapitalverwaltungsgesellschaften“ (KAMaRisk). Dieser steht bis zum 23.11.2016 zur Konsultation. Der Entwurf stellt die überarbeitete Fassung der bisherigen Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften (InvMaRisk) dar.

Grundsätzlich legt der Entwurf der KAMaRisk die allgemeinen Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften fest. Darüber hinaus enthält er besondere Mindestanforderungen an das Risikomanagement von AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften, die in unverbriefte Darlehensforderungen investieren oder für Rechnung des Alternativen Investmentfonds (AIF) Gelddarlehen gewähren.

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16.11.2016: BaFin will EBA-Leitlinie für Überwachung und Governance von Bankprodukten bis Januar 2017 umsetzen.

Bankhäuser

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat am 26.10.2016 den Compliance Table zur Leitlinie für Überwachung und Governance von Bankprodukten im Privatkundengeschäft (EBA/GL/2015/18) veröffentlicht. Darin erklärt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), den Bestimmungen zur Überwachung der Produkthersteller bis zum 03.01.2017 nachkommen zu wollen.

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09.11.2016: EBA-Leitlinien zu Expected Credit Losses: Wird der Entwurf überarbeitet?

Bilanzierung

Der Entwurf der EBA-Leitlinien zur Kreditrisikomanagement-Praxis und der Bilanzierung erwarteter Kreditverluste von Kreditinstituten (Expected Credit Losses, ECL) stand bis Ende Oktober 2016 zur Konsultation. Viele Verbände, Institute und Organisationen nutzten die Konsultationsphase, um ihre Bedenken und Änderungswünsche gegenüber dieser Leitlinien an die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) zu äußern. So kritisierte der Bundesverband deutscher Banken e.V. als Sprachrohr der Deutschen Kreditwirtschaft in seiner Stellungnahme, dass die EBA-Vorschläge in einigen Bereichen deutlich über den Anforderungen des International Financial Reporting Standard 9 (IFRS 9) liegen und dem Prinzip der Proportionalität entgegen wirken. Er ist der Meinung, dass es sinnvoller sei, einen stärkeren prinzipienbasierten Ansatz zu wählen, der die Spezifika und Geschäftsmodelle von Banken besser berücksichtigt.

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